VFR Jagdshof Fußball
27
FEB
2014

Fasching 2014 – Bericht

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Wenn Zombies und Hühner Sirtaki tanzen

Aus allen Nähten platzte das Jagdshofer Sportlerheim zum ersten „Jedschuffer Maskenball“ des VfR 1931. Das Spektakel, welches noch kurz zuvor auf der Kippe stand, erwies sich Sonnabend als Publikumsmagnet.

von Carolin Liebermann
Quelle: Freies Wort
 

Jagdshof „Jedschuff“ ist eine Faschingshochburg. Daran gibt es seit ein paar Jahren keinen Zweifel mehr. Das alljährliche Karnevalsspektakel im 270-Seelen-Dörfchen zieht mittlerweile – insbesondere wenn am Abend der Erwachsenen-Fasching angeht – Besucher aus dem gesamten Landkreis an. Den weitesten „Anflug“ hatte heuer wohl eine Fledermaus aus Ingolstadt, die aber trotzdem den Weg zielsicher gefunden hat. Ebenso auch die Narren aus Mönchsberg, Neuhaus-Schierschnitz, Malmerz, Oberlind und Steinbach. Während der „Jedschuffer Maskenball“ in den Jahren zuvor im geheizten Festzelt an der Alten Schule stattgefunden hatte, machten sich die Jäcken heuer dazu erstmals ins Sportlerheim an der Straße nach Mönchsberg auf.

Chinesen mit Kuh

Viele fantasievolle Gruppen und Paare waren dort schließlich zu bewundern – zum Beispiel die Familien Donde und Höfner, verkleidet als Chinesen mit Kuh. Ansonsten konnten sich vor allem die Hühner mit ihren Eiern sehen lassen, tanzten sie doch zu dem Lied „Ich wollt ich wär‘ ein Huhn“, und wer möchte nicht mal Hühner tanzen sehen?Lutz Jacob, ehemaliger Organisator des Faschings, genießt mit seiner Familie und seinen Freunden sichtlich das Dasein als Gast und erklärt „Wir fühlen uns sauwohl und möchten den gesamten Sportverein loben, dass sie den Fasching so super weiter führen!“ Unter all den Hühner befand sich auch Sugar Daddy Marco Engelhardt aus Jagdshof mit seinen „Hühnern“ – allesamt Damen in recht kurzen und knappen Outfits, die aber dank der milden Temperaturen nicht zu frieren brauchten.Eher geschwitzt haben die beiden Lego-Figuren aus Heinersdorf, die mit Kopfbedeckung unerkennbar bis zu Demaskierung tapfer durchhielten. Auch Neandertaler und Chinesen fanden sich im Sportlerheim ein und tanzten zusammen mit Marienkäfern, Piraten, Kühen und Indianern um die Wette.Originelle Kostüme sind ebenfalls immer wieder zu finden, dieses Jahr zum Beispiel von der Familie Grünbeck aus Föritz, die als Hippies, Weihnachtsbaum und Weihnachtsmann verkleidet kamen. Wie bequem dabei der Karton – das Geschenk – des Weihnachtsmannes war, kann nur vermutet werden, aber das sind eben die Mühen, die man auf sich nimmt, um wirklich einmalig aufzutreten.

Selbst kreierte Kostüme

Ebenso lobenswert sind natürlich auch die Kostüme, die in mühevoller Arbeit selbst hergestellt wurden, wie das Kokosnuss-Outfit von Andrea Engelhardt „Ich bin zum ersten Mal dabei und habe schon einen Preis bekommen, ich freue mich riesig!“ strahlt sie übers Gesicht.Doch auch viele Wiederholungstäter sind auf dem Preismaskenball zu finden. Michael Weisheit und Larissa Barnikol alias der böse Wolf und sein Rotkäppchen sind sich sicher „Es ist schon schwer, den Jedschuffer Fasching zu übertreffen. Er ist mittlerweile ein super Geheimtipp für alle, die ohne festes Rahmenprogramm einfach mal Spaß haben wollen und tanzen wollen.“

Gummibärenbande & Co.

Spaß hatten auch die Gummibärenbande und die Robin Hoods, die zusammen mit einer Zombie-Krankenschwester und Polizisten zur unterschiedlichster Partymusik von DJ Olaf tanzten.Zur späten Stunde versammelten sich dann die meisten auf der Tanzfläche, um noch einmal beim Sirtaki die Beine zu schwingen. „Bin ich froh, dass wir das Sportlerheim so gut wie leer geräumt haben, sonst hätten wir ein echtes Platzproblem bekommen“, ist sich Mario Engelhardt sicher, der zusammen mit seinem Team bereits vor Wochen mit der Planung begonnen hat.Der Preismaskenball stand dabei bis vor kurzen auf der Kippe, war doch zunächst nur der Kinderfasching geplant. Doch dank der vielen Zuwendungen von Sponsoren konnte auch in diesem Jahr wieder jedes Kostüm prämiert werden.Auch den zahlreichen Helfern möchte Engelhardt danken und hofft, dass sie auch im nächsten Jahr wieder mit dabei sind. Im Sinne vieler Besucher hält „Hahn“ André Morgenroth fest „Ich bin froh, dass es den Fasching weiter gibt und freue mich schon sehr auf den nächsten.“Doch noch ist der Fasching in Jagdshof nicht vorbei. Am Rosenmontag gibt es ab 10.30 Uhr die traditionellen „Klüeß mit Millichbrüh“ wieder im Sportlerheim. clie